Philippinen – Dort wo es keine medizinischen Versorgungsstrukturen gibt, sind mobile Versorungssysteme eine sinnvolle Alternative

Projekthintergrund
philippinen_behinderten_01Menschen mit Behinderungen gehören in den Philippinen zu den besonders benachteiligten Personen. Im ländlichen Raum ist es häufig anzutreffen, dass Familien ihre behinderten Familienmitglieder vor den Blicken der Nachbarn oder Dorfbewohner verstecken, weil ein Großteil der Bevölkerung immer noch glaubt, die Familie würde mit dem Behinderten Mitglied eine Bestrafung Gottes erhalten. Die Zahl Behinderter auf den Philippinen hat sich in den letzten Jahren aufgrund vielfältiger Ursachen erhöht. Einseitige und vitaminarme Ernährung, fehlende gesundheitliche Präventivversorgung, schlechte Wohnbedingungen und Hygiene, gefährliche Arbeits- und Transportbedingungen (z.B. Fischerei unter Einsatz von Dynamit, Fahrzeugunfälle wegen schlechten Zustandes der Fahrzeuge, Berufsunfälle aufgrund veralteter und ungesicherter Geräte und Maschinen), diese und weitere Bedingungen sind ursächlich für alle möglichen Köperschädigungen. Weiterlesen

Vietnam – Brückenbau – 137 Brücken in der Provinz Ben Tre im Süden Vietnams

Projekthintergrund
vietnam_brueckenbau_02Einem Spinnennetz gleich wird die Provinz Ben Tre im Mekong-Delta gelegen von unzähligen Seitenarmen des Mekongs sowie künstlichen Schiffs- und kleineren Bewässerungskanälen durchzogen. Zur Überquerung der Wasserarme und Kanäle sind die Menschen in vielen entlegenen Gemeinden oft auf provisorische, unsichere so genannten Monkey-Bridges“ (Affenbrücken) angewiesen. Hierbei handelt es sich um Brücken aus Baumstämmen, Bambus und Seilen. Die Brücken sind teilweise beschädigt und die Nutzung bedeutet oft ein lebensgefährliches Unterfangen. So kommt es bei Regen, stürmischen Jahreszeiten und Hochwasser zu tödlichen Unglückfällen, wenn Erwachsen und Kinder bei der Überquerung der schwankenden, unsicheren Brücken in den Fluss stürzen und ertrinken. Weiterlesen

Sri Lanka – Tsunami-Hilfe – Bei Naturkatastrophen sind Sofothilfe und anschließende Wiederaufbaumaßnahmen das Wichtigste für die Betroffenen

Projekthintergrund
srilanka_tsunami_01Nach der verheerenden Flutwelle (Tsunami) im Dezember 2004 ereichten die Schmitz-Stiftungen eine Vielzahl von Anfragen zur Unterstützung zur Linderung der größten Not und zur Unterstützung der betroffenen Menschen in den Überflutungsgebieten. Die Nothilfe zählt nicht zu den Aufgabenbereichen der W. P. Schmitz-Stiftung. Doch aufgrund des Ausmaßes der Zerstörungen und der großen Not der betroffenen Menschen, entschloss sich die W. P. Schmitz-Stiftung für gezielte Hilfsmaßnahmen langjähriger Partner finanzielle Mittel bereitzustellen. Weiterlesen

Sri Lanka – Landwirtschaftliche Bewässerungssysteme – Wasser, das wichtigste Lebenselement für Mensch und Natur

Projekthintergrund
srilanka_bewaesserung_02Übergreifendes Ziel des Projektes ist die nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation von ca. 450 armen und benachteiligte kleinbäuerlichen Familien bzw. (Internaly Displaced Persons) IDPs in der Region um die Provinzhauptstadt Anuradhapura, in der Nord-Zentral Provinz Sri Lankas. In diesen Familien stellen häufig Frauen den Haushaltsvorstand und sind für die Einkommenserzielung verantwortlich. 80% der Bewohner dieser Region beziehen ihr Einkommen aus landwirtschaftlicher Produktion. Weiterlesen

Ecuador – Sauberes Trinkwasser bedeutet Gesundheit – Trinkwasserversorgungssysteme in indigenen Hochlandgemeinden

Projekthintergrund
ecuardor_trinkwasser_03Das Programm zur Einrichtung von Trinkwasserver- sorgungssystemen wurde im Kanton Cayambe (nördliches Hochland) und in der Provinz Tungurahua (zentrales Hochland) durchgeführt. Die Zielgruppen des Projektes leben in kleinbäuerlichen andinen Gemeinden in 3.000 – 4.000 m Höhe. In den Gemeinden bestehen große Probleme mit der Trinkwasserversorgung. Die Versorgungssysteme sind zum Teil überaltet oder schadhaft. In vielen Fällen ist die Trinkwasserversorgung völlig zusammen gebrochen. Die Bevölkerung ist daher gezwungen, das Trink- und Brauchwasser aus den lokalen offenen Bewässerungskanälen zu entnehmen, wobei der hohe Verschmutzungsgrad und die bakteriologische/parasitäre Belastung eine große Gefahr für die Gesundheit der Menschen darstellt.

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Ecuador – Nachhaltige Förderung armer Kleinbauern in Zentral-Ecuador

Projekthintergrund
ecuardor_heilkraeuter_01Die überwiegende Zahl der Kleinbauern in der Provinz Tungurahua in Zentral-Ecuador leben in großer Armut. Die Kleinbauern leben von den Erträgen ihrer kleinen Familienparzellen, deren Größe zwischen 0.2 – 0.5 ha liegt. Die Bauern haben mit einer Vielzahl von Problemen zu kämpfen, wie z.B. degradierte Böden, fehlendes Kapital um die erforderlichen Investitionen aufbringen zu können, mit denen die Wiedergewinnung der Böden beschleunigt werden könnte, Mangel an organischen Saatgut, Dünger und Maschinen, geringe Kenntnisse über die ökologischen Anbaumethoden/Techniken und mangelnde Kenntnisse in der Kleintierzucht oder fehlende Vermarktungsmöglichkeiten. Ohne Unterstützung von Außen haben die Familien kaum eine Chance, ihre Lebens- und Einkommenssituation zu verbessern. Weiterlesen

Peru – Wiederaufforstungsmaßnahmen in indigenen Gemeinden am Ene-Fluß tragen dazu bei, verlorene Lebensräume zurück zu gewinnen und neue Nutzflächen zu schaffen.

Projekthintergrund
pero_aufforstung_01Die Projektregion in der Provinz Satipo bildet das Flußtal des „Rio Ene“ im Amazonas-Becken am Rande der zentral-peruanischen Anden. Hier leben die Ashaninka-Indianer, die zahlenmäßig zweitgrößte Bevölkerungsgruppe in der Region. Seit den 70er Jahren war das Gebiet die Hochburg des „Sendero Luminoso“, des „Leuchtenden Pfades“. Die Ashaninkas waren in dieser Zeit direkt von den Bürgerkriegsaktivitäten des Leuchtenden Pfades und den Gegenmaßnahmen der peruanischen Regierung betroffen. Viele Menschen starben als Folge der Gewalttaten. Heute leben rd. 60 000 Ashaninkas in der peruanischen Regenwaldregion. Die Ashaninkas sind in hohem Maße abhängig von dem Regenwald, der ihre Lebensgrundlage ist.  

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Peru – Der Mond und die Füchse – Legenden aus dem alten Königreich Moche – von Kunsthandwerkerfrauen kunstvoll zu Textilbüchern verarbeitet

Projekthintergrund
pero_kunsthandwerk_01„Im alten Peru gab es vor langer Zeit viele Füchse. Die Füchse sehnten sich ganz toll nach der Nacht und als es dunkel wurde, begannen sie mit dem Mond zu tanzen. Der Mond sang Lieder und die Füchse folgten ihm und tanzten zu seinem Gesang….“

So beginnt eine der vielen Legenden aus dem alten Peru, die sich um den Mond ranken. In dem Projekt in der Gemeinde Tembladera greifen Kunsthandwerker-Frauen diese Legenden auf und stellen sie mit viel handwerklichem Geschick in Textilbüchern dar.

In der Gemeinde Tembladera leben insgesamt 3.700 Einwohner unter schwierigsten sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen. Die Region gehört zu den ärmsten Regionen des Landes. Es gibt kaum Arbeit, die Infrastruktur ist mangelhaft. Die Einwohner können oft nicht einmal ihre grundlegenden Bedürfnisse mit ihren Einkünften decken. 

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Indonesien – Junge Menschen ausbilden und gleichzeitig auf zukünftige Technologien vorbereiten

Projekthintergrund
Mangels Ausbildungsmöglichkeiten arbeiten Kinder aus völlig verarmten Familienverhältnissen in der Kleinstadt Singkawang schon im frühen Kindesalter auf der Straße. Sie suchen nach verwertbaren Abfällen oder arbeiten auf den Märkten und Straßen, um für sich und ihre Familien ein wenig Einkommen zu erwirtschaften. In der gesamten Region gibt es kaum Ausbildungsmöglichkeiten, welche es den jungen Menschen ermöglicht, sich eine berufliche Perspektive aufzubauen. Weiterlesen

Indonesien – Unterstützung von Familien und Kindern aus städtischen Slumgebieten

Projekthintergrund
Hintergrund des Projektes ist die Situation marginalisierter Familien in slumähnlichen Stadtgebieten von Surabaya, darunter 55 Familien, die auf einem ehemaligen, verfallenen holländischen Friedhof leben. Sie wohnen in Verschlägen aus Holz und Blech zwischen alten Grabsteinen und Steintrümmern. Die Familien haben keine Bleibe. Viele von Ihnen sind behördlich nicht registriert, was zur Folge hat, dass die Kinder weder in Kindergärten noch in Schulen gehen können. Die Familien sind „Niemandskinder“, die keiner haben will. Weiterlesen