Peru – Wiederaufforstungsmaßnahmen in indigenen Gemeinden am Ene-Fluß tragen dazu bei, verlorene Lebensräume zurück zu gewinnen und neue Nutzflächen zu schaffen.

Projekthintergrund
pero_aufforstung_01Die Projektregion in der Provinz Satipo bildet das Flußtal des „Rio Ene“ im Amazonas-Becken am Rande der zentral-peruanischen Anden. Hier leben die Ashaninka-Indianer, die zahlenmäßig zweitgrößte Bevölkerungsgruppe in der Region. Seit den 70er Jahren war das Gebiet die Hochburg des „Sendero Luminoso“, des „Leuchtenden Pfades“. Die Ashaninkas waren in dieser Zeit direkt von den Bürgerkriegsaktivitäten des Leuchtenden Pfades und den Gegenmaßnahmen der peruanischen Regierung betroffen. Viele Menschen starben als Folge der Gewalttaten. Heute leben rd. 60 000 Ashaninkas in der peruanischen Regenwaldregion. Die Ashaninkas sind in hohem Maße abhängig von dem Regenwald, der ihre Lebensgrundlage ist.  

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Peru – Der Mond und die Füchse – Legenden aus dem alten Königreich Moche – von Kunsthandwerkerfrauen kunstvoll zu Textilbüchern verarbeitet

Projekthintergrund
pero_kunsthandwerk_01„Im alten Peru gab es vor langer Zeit viele Füchse. Die Füchse sehnten sich ganz toll nach der Nacht und als es dunkel wurde, begannen sie mit dem Mond zu tanzen. Der Mond sang Lieder und die Füchse folgten ihm und tanzten zu seinem Gesang….“

So beginnt eine der vielen Legenden aus dem alten Peru, die sich um den Mond ranken. In dem Projekt in der Gemeinde Tembladera greifen Kunsthandwerker-Frauen diese Legenden auf und stellen sie mit viel handwerklichem Geschick in Textilbüchern dar.

In der Gemeinde Tembladera leben insgesamt 3.700 Einwohner unter schwierigsten sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen. Die Region gehört zu den ärmsten Regionen des Landes. Es gibt kaum Arbeit, die Infrastruktur ist mangelhaft. Die Einwohner können oft nicht einmal ihre grundlegenden Bedürfnisse mit ihren Einkünften decken. 

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Peru – Integrale Förderung von ehemaligen Straßen- und Bandenkindern aus Armenvierteln der Hauptstadt Lima

Projekthintergrund
peru-lima-strassen-und-banden-150-01Die direkte Zielgruppe des Projektes sind ehemalige Straßen- und Bandenkinder im Alter zwischen 15-22 Jahren. Die Jugendlichen stammen aus extrem armen Lebensverhältnissen. Die meisten von ihnen haben schon als Kinder in den Straßen gelebt und sind dort mit Gewalt, Drogen, Banden und Kriminalität konfrontiert worden. Viele unter ihnen haben ein sehr konfliktreiches Verhältnis zu ihren Eltern, oft mit Gewalterfahrungen, einige haben den Kontakt ganz abgebrochen. Das übergreifende Ziel des Projektes ist eine langfristige und nachhaltige Verbesserung der Lebens-, Ausbildungs- und Berufssituation von insgesamt 45 gefährdeten ehemaligen Straßen- und Bandenkindern, die sich in der Übergangsphase zu einem eigenständigen Leben befinden. Weiterlesen

Peru – Integrale Förderung von armen Familien in Armuts- und Elendsvierteln der Hauptstadt

Projekthintergrund
peru-lima-arme_familien-150-092Die direkte Zielgruppe des Projektes bilden 19.600 Bewohner aus sieben Elendsvierteln in dem Distrikt Carabayllo, die alle unterhalb der Armutsgrenze leben. Indirekt werden weitere rd. 10.500 Bewohner der umliegenden Armenviertel durch das Projekt begünstigt, die an den geplanten beruflichen Ausbildungskursen und Aktivitäten teilnehmen können. Das übergreifende Ziel des Projektes ist die integrale Verbesserung der Lebens-, Ernährungs-, und Gesundheitssituation sowie der Einkommensverhältnisse der Bewohner der sieben Armutsviertel. Weiterlesen

Peru – Erfolgreiche Armutsbekämpfung setzt bei den Basisinitiativen in der Bevölkerung an

Projekthintergrund
In Peru gibt es viele Initiativen und Basisgruppen, die sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen in der Familie oder der Gemeinde einsetzen. In der Regel fehlt es in diesem Sektor an Fördermöglichkeiten, weil Geberorganisationen sich oft an große anerkannte Organisationen mit höheren Summen wenden und kleinen Basisinitiativen keine Unterstützungen anbieten. Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) ist mit seinen Fachkräften und über die Partner-organisationen im Lande an vielen Standorten vertreten und dadurch in der Lage, Kleinprojekte für die Schmitz-Stiftungen zu betreuen. Auf diese Weise können auch kleine Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeinitiativen in den Dörfern unterstützt werden, welche in das Förderkonzept des DED hineinpassen und welche geeignet sind, die größeren Programme des DED vor Ort sinnvoll zu ergänzen. Die über den SHI Fonds geförderten Klein- und Kleinstprojekte orientieren sich am unmittelbaren Bedarf der marginalisierten Bevölkerung. Weiterlesen

Peru – Förderung von Müllsammlern in den Armenvierteln der Hauptstadt Lima

Projekthintergrund

peru-muellsammler_lima-06Comas, im sogenannten „Cono Norte“ eines der dicht besiedeltsten Armutsviertel liegt ca. 1 Autostunde nördlich des Stadtkerns von Lima. Die Bevölkerung ist zum größten Teil indigener Herkunft. Viele kamen aus den Anden auf der Flucht vor Terrorismus oder auf der Suche nach einem besseren Leben in die Hauptstadt. Zwar ist in den letzen Jahren eine gewisse Infrastruktur entstanden, doch sind die Lebens- und Wohnverhältnisse insgesamt äußerst marginal. Typische Probleme dieses Bezirkes aber auch anderer Stadtteile sind der Mangel an Einkommens- und Arbeitsmöglichkeiten, hohe Kriminalität besonders durch Bandenbildung, hohe Luftverschmutzung, schlechte Hygieneverhältnisse oder fehlende Abfallentsorgung.
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Peru – Aufbau von Trinkwasser- und Abwassersystemen für zwei Dorfgemeinschaften

Projekthintergrund

Direkt Begünstigte des Projektes sind rd. 115 Frauen, Männer und Kinder aus dem indigenen Volk der Ashaninkas. Die Dorfgemeinschaft der Ashaninkas liegt im zentralen Amazonastiefland Perus in der Provinz Satipo im Department Junin. In der Region fehlt es an jeglicher grundlegender Infrastruktur wie Strom, Wasser, Abwasser, Gesundheitseinrichtungen und Transport. Besonders bedenklich ist die Situation in Hinblick auf die Trinkwasserversorgung und die Abwasserregelung. Die Bewohner des zentralen Amazonasgebiets beziehen ihr Wasser hauptsächlich aus Flüssen und Bächen, die zunehmend der Verschmutzung ausgesetzt sind. Weiterlesen

Peru – Integriertes Landwirtschaftsprojekt – Kleinbäuerliche Landwirtschaft und Klimawandel

Projekthintergrund

Die Projektregion im Norden an der peruanischen Küste ist wie ganz Peru besonders schwer von den Folgen des Klimawandels betroffen. Grundsätzlich ist der Klimawandel eine Frage von hoher Dringlichkeit, die das vorliegende Projekt aufgreift. Durch gezielte Maßnahmen sollen negative Folgen des Klimawandels aufgefangen bzw. entgegen gewirkt werden.
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