Philippinen – Eines der Grundbedürfnisse des Menschen – Ein Dach über dem Kopf und ein Leben in Würde und Sicherheit

Projekthintergrund
philippinen_wohnbau_02In der Bergregion auf Negros Oriental, in der Nähe der Küstenstadt San Carlos, liegt die Kleinstadt Canlaon. Die Region mit ihrer Vielzahl kleiner bäuerlicher Gemeinden besitzt kaum Infrastruktur. Es gibt nur wenige befestigte Straßen in Calaon. Zur Gemeindeinfrastruktur gehören eine Elementarschule und eine Junior Highschool. Eine weiterführende Schule befindet sich 80 km weit entfernt in der Küstenstadt San Carlos. Auch für Arztbesuche oder stationäre Behandlungen, sowie zu Banken, Internetkommunikation und sonstigen Dienstleistungen müssen die Bewohner Canlaons nach San Carlos oder in die 5 Stunden entfernte Stadt Bacolod fahren. Die Bauernfamilien in Canlaon sind äußerst arm. Sie leben meist nur von dem, was sie selbst produzieren. Weiterlesen

Philippinen – Junge Mütter mit Kleinkindern brauchen besonderen Schutz

Projekthintergrund
philippinen_mutter_03Schätzungsweise über 400 Etablissements für Prostituierte existieren in Cebu mit schätzungsweise über 10.000 Prostituierten. Mehr als die Hälfte davon sind Minderjährige – eine erschreckend große Zahl. Fast immer werden die Mädchen unter falschen Versprechungen, sie bekämen seriöse Arbeit und guten Lohn, aus den verarmten Fischer- und Bauerndörfern der südlichen Inseln der Philippinen angeworben und dann zur Prostitution in Cebu City gezwungen. Es folgt meist jahrelanger sexueller Missbrauch, Ausbeutung sowie körperliche und tiefe seelische Verletzungen. Viele der Mädchen wurden schon im Minderjährigenalter schwanger und haben bereits wiederholt Abtreibungen hinter sich. Weiterlesen

Philippinen – Dort wo es keine medizinischen Versorgungsstrukturen gibt, sind mobile Versorungssysteme eine sinnvolle Alternative

Projekthintergrund
philippinen_behinderten_01Menschen mit Behinderungen gehören in den Philippinen zu den besonders benachteiligten Personen. Im ländlichen Raum ist es häufig anzutreffen, dass Familien ihre behinderten Familienmitglieder vor den Blicken der Nachbarn oder Dorfbewohner verstecken, weil ein Großteil der Bevölkerung immer noch glaubt, die Familie würde mit dem Behinderten Mitglied eine Bestrafung Gottes erhalten. Die Zahl Behinderter auf den Philippinen hat sich in den letzten Jahren aufgrund vielfältiger Ursachen erhöht. Einseitige und vitaminarme Ernährung, fehlende gesundheitliche Präventivversorgung, schlechte Wohnbedingungen und Hygiene, gefährliche Arbeits- und Transportbedingungen (z.B. Fischerei unter Einsatz von Dynamit, Fahrzeugunfälle wegen schlechten Zustandes der Fahrzeuge, Berufsunfälle aufgrund veralteter und ungesicherter Geräte und Maschinen), diese und weitere Bedingungen sind ursächlich für alle möglichen Köperschädigungen. Weiterlesen

Philippinen – Wiedererlangung von Land- und Landnutzungsrechten für verarmte Kleinbauern

Projekthintergrund
Im Rahmen der in den Philippinen durchgeführten Landreformprogramme haben die indigenen Bevölkerungsgruppen der Bagobo Tagbawa die Möglichkeiten genutzt, sich die Landnutzungsrechte der von ihnen und ihren Vorfahren besiedelten Gebiete teilweise anerkennen zu lassen. Sie hatten mit ihren Anträgen zur Erstellung der Landtitel Erfolg und sind nunmehr Eigentümer dieser sog. Ancestral Domain – dem Land ihrer Vorfahren. Um die verbrieften Landnutzungsrechte zugeteilt zu bekommen, mussten sich die einzeln „Clans“ in „Tribal Councils“ organisieren und den Behörden Landnutzungskonzepte vorlegen. Die Konzepte mussten überzeugend darlegen, in welcher Form die Flächen wirtschaftlich genutzt werden sollen, damit die Familien die auf dem Land siedeln ihren Lebensunterhalt aus den Erträgen der landwirtschaftlichen Produktion bestreiten können. Weiterlesen

Philippinen – Verbesserung der Lebenssituation armer Fischerfamilien durch Schaffung neuer Einkommensmöglichkeiten

Projekthintergrund
Die Projektregion befindet sich auf einer Insel nördlich der Hauptinsel Cebu. Auf der Insel leben ca. 100.000 Menschen, überwiegend in den beiden Hauptorten Bantayan und Sta. Fe. In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts galt die Meeresregion vor der Insel Bantayan als fischreiches Gewässer, in denen nahezu der gesamte Fischfang für die Insel Cebu erfolgte. Aufgrund der Überfischung der letzten Jahre haben die Fischbestände stark abgenommen und die derzeitigen Fangmengen reichen noch nicht einmal aus, um die Bevölkerung der Insel Bantayan ausreichend mit Fisch zu versorgen. Hierdurch sind die Einkommen der Familien, die früher vom Fischfang lebten, stark zurückgegangen. Das Projekt will der Bevölkerung dabei helfen, sich neue Einkommensquellen zu erschließen. Weiterlesen

Philippinen – Unterstützung armer Bauern durch ein Integriertes landwirtschaftliches Entwicklungsprogramm

Projekthintergrund
Im Rahmen eines vorausgegangenen Kooperationsprojektes konnte in Negros, rund um die Stadt San Carlos City, ein landwirtschaftliches Trainingszentrum inkl. der dazugehörigen Versuchs- und Demonstrationsfelder errichtet werden, auf welchen die kleinbäuerlichen Familien Kenntnisse zur Diversifizierung ihrer landwirtschaftlichen Produktion, zur Herstellung von organischem Dünger oder zu natürlichen Pflanzenschutzmaßnahmen erwerben und die entsprechenden Fertigkeiten hierzu erlangen können. Zusätzlich wurden die am Projekt beteiligten Kleinbauern mit einer Kleinhändler Kooperative in Bacolod, dem größten Ort der Insel, vernetzt. Auf diese Weise konnten die Erzeugnisse auf den verschiedenen Märkten der Stadt erfolgreich abgesetzt werden. Weiterlesen

Philippinen – Verbesserung der Lebenssituation von armen Familien mit Kindern aus Armutsvierteln

Projekthintergrund
In der Region Lapu Lapu auf Mactan Island hat sich die Situation für die armen und benachteiligten Familien weiterhin verschlechtert. Die Mehrzahl der Familien lebt unterhalb der 1US$ Armutsgrenze. Entsprechend problematisch ist die Ernährungs- und damit verknüpft die Gesundheitssituation. In den Armenvierteln von Lapu Lapu City entlang des Küstenstreifens bestreiten viele der Familien ihren Lebensunterhalt durch Fischfang und Fischhandel. Mangels Ausstattung und nicht zuletzt aufgrund des starken Rückgangs der Fischbestände, sind die Einkommen äußerst mager. Aufgrund geringer Landflächen und wegen der stetig steigenden Kosten für Land und Wohnraum haben die Familien ihre Hütten immer weiter ins Meer hinaus auf Pfählen errichtet. Die Wohn- und Lebensbedingungen und vor allem die hygienische Bedingungen sind in diesen Squatter Gebieten äußerst prekär. Weiterlesen

Philippinen – Aufbau eines Resozialisierungszentrums für kommerziell sexuell ausgebeutete Mädchen und Frauen

Projekthintergrund
Die Zahl der Prostituierten in Cebu City wird auf ca. 10.000 geschätzt. Mehr als die Hälfte davon sind minderjährig (zwischen 10 und 18 Jahre). Dieses Projekt richtet sich an sexuell ausgebeutete Mädchen und junge Frauen aus dem Rotlichtmilieu in Cebu City. Unter falschen Versprechungen werden die Mädchen häufig aus den verarmten Fischer- und Bauerndörfern der südlichen Inseln der Philippinen angeworben und dann zur Prostitution in Cebu City gezwungen. Viele der jungen Frauen werden ungewollt schwanger und haben bereits wiederholt Abtreibungen hinter sich. Massive psychische Störungen sind neben den körperlichen Leiden der jungen Frauen häufig Folge dieser traumatischen Erlebnisse. Weiterlesen

Philippinen – Grundversorgung von Kleinkindern und Förderung ihrer Familien im Armutsgebiet der Stadt Cebu

Projekthintergrund
In den marginalisierten Wohnvierteln des Ortes Lapu Lapu City (Cebu / Mactan island) müssen auch die Mütter zum Einkommen der Familien durch Arbeit beitragen. Wegen fehlender finanzieller Mittel und mangels Zeit ihrer Mütter, sind Kleinkinder häufig allein gelassen und werden vernachlässigt. Für diese Kinder ist eine Ganztagsbetreuung, nebst Versorgung, vorschulischer Förderung und Ausgabe einer täglich warmen Mahlzeit sehr wichtig. Ziel des vorliegenden Projektes ist es, die körperliche und geistige Gesundheit der Kinder gezielt zu fördern. Weiterlesen

Philippinen – Familien Entrepreneurship Training Programm

Projekthintergrund
In den Philippinen verändern sich die gesellschaftlichen Strukturen ähnlich schnell wie in anderen asiatischen Ländern. Auch in der stark familienorientierten philippinischen Gesellschaft, mit traditionell ausgeprägten Familienbindungen nimmt die Anzahl von Single-Haushalten sowie alleinerziehenden Müttern stark zu. Darüber hinaus müssen auch die Frauen in funktionierenden Familien verstärkt zum Familieneinkommen beitragen, da oftmals das Einkommen des Mannes nicht ausreicht, um die Familien mit dem Nötigsten zu versorgen.
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