Kambodscha – Küchengärten – Anbau von Nutzpflanzen zur Ernährungsverbesserung von Tuberkulosekranken

Projekthintergrund 
Standort des Projektes ist Ratanakiri, die nordöstlichste Provinz Kambodschas. Die Bevölkerung der Provinz Ratanakiri setzt sich aus verschiedenen ethnischen Gruppen zusammen. Als „Khmer Leu“ oder „Hill Tribes“ (engl.: Bergstämme) bezeichnet stellen sie die indigene Bevölkerung Ratanakiris dar. Sie leben in Dorfgemeinschaften von ca. 250 bis 400 Personen und betreiben Subsistenzlandwirtschaft sowie das „Jagen und Sammeln“ in den Wäldern der Provinz. Alle Stämme sprechen eigenständige, mündlich überlieferte Sprachen und in vielen Gemeinden beherrschen nur wenige Mitbewohner die Landessprache Khmer.    Weiterlesen

Philippinen – Dort wo es keine medizinischen Versorgungsstrukturen gibt, sind mobile Versorungssysteme eine sinnvolle Alternative

Projekthintergrund
philippinen_behinderten_01Menschen mit Behinderungen gehören in den Philippinen zu den besonders benachteiligten Personen. Im ländlichen Raum ist es häufig anzutreffen, dass Familien ihre behinderten Familienmitglieder vor den Blicken der Nachbarn oder Dorfbewohner verstecken, weil ein Großteil der Bevölkerung immer noch glaubt, die Familie würde mit dem Behinderten Mitglied eine Bestrafung Gottes erhalten. Die Zahl Behinderter auf den Philippinen hat sich in den letzten Jahren aufgrund vielfältiger Ursachen erhöht. Einseitige und vitaminarme Ernährung, fehlende gesundheitliche Präventivversorgung, schlechte Wohnbedingungen und Hygiene, gefährliche Arbeits- und Transportbedingungen (z.B. Fischerei unter Einsatz von Dynamit, Fahrzeugunfälle wegen schlechten Zustandes der Fahrzeuge, Berufsunfälle aufgrund veralteter und ungesicherter Geräte und Maschinen), diese und weitere Bedingungen sind ursächlich für alle möglichen Köperschädigungen. Weiterlesen

Ecuador – Sauberes Trinkwasser bedeutet Gesundheit – Trinkwasserversorgungssysteme in indigenen Hochlandgemeinden

Projekthintergrund
ecuardor_trinkwasser_03Das Programm zur Einrichtung von Trinkwasserver- sorgungssystemen wurde im Kanton Cayambe (nördliches Hochland) und in der Provinz Tungurahua (zentrales Hochland) durchgeführt. Die Zielgruppen des Projektes leben in kleinbäuerlichen andinen Gemeinden in 3.000 – 4.000 m Höhe. In den Gemeinden bestehen große Probleme mit der Trinkwasserversorgung. Die Versorgungssysteme sind zum Teil überaltet oder schadhaft. In vielen Fällen ist die Trinkwasserversorgung völlig zusammen gebrochen. Die Bevölkerung ist daher gezwungen, das Trink- und Brauchwasser aus den lokalen offenen Bewässerungskanälen zu entnehmen, wobei der hohe Verschmutzungsgrad und die bakteriologische/parasitäre Belastung eine große Gefahr für die Gesundheit der Menschen darstellt.

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Ecuador – Nachhaltige Förderung armer Kleinbauern in Zentral-Ecuador

Projekthintergrund
ecuardor_heilkraeuter_01Die überwiegende Zahl der Kleinbauern in der Provinz Tungurahua in Zentral-Ecuador leben in großer Armut. Die Kleinbauern leben von den Erträgen ihrer kleinen Familienparzellen, deren Größe zwischen 0.2 – 0.5 ha liegt. Die Bauern haben mit einer Vielzahl von Problemen zu kämpfen, wie z.B. degradierte Böden, fehlendes Kapital um die erforderlichen Investitionen aufbringen zu können, mit denen die Wiedergewinnung der Böden beschleunigt werden könnte, Mangel an organischen Saatgut, Dünger und Maschinen, geringe Kenntnisse über die ökologischen Anbaumethoden/Techniken und mangelnde Kenntnisse in der Kleintierzucht oder fehlende Vermarktungsmöglichkeiten. Ohne Unterstützung von Außen haben die Familien kaum eine Chance, ihre Lebens- und Einkommenssituation zu verbessern. Weiterlesen

Ecuador – Produktion und Vermarktung von getrockneten Heilkräutern in indigenen Gemeinden

Projekthintergrund
Das Projektgebiet im Kanton Guaranda in Zentral-Ecuador gilt als eine der ärmsten Gegenden des Landes. Die überwiegend indigene Bevölkerung lebt in großer Armut in einfachsten Lebensverhältnissen. Die Infrastruktur (Wasserversorgung, Hygiene, Strom, usw.) ist mangelhaft und das nächste Gesundheitszentrum liegt rd. 30 km entfernt. In Krankheitsfällen ist es für Kranke kaum möglich, diese Strecke zu Fuß oder in einem Bus zu bewältigen, so dass sie in der Regel ohne ärztliche Hilfe auskommen müssen. Allerdings wendet die Bevölkerung auch heute noch mit Erfolg Heilpflanzen und traditionelle Medizin an, um zahlreichen Krankheiten vorzubeugen oder sie zu behandeln. Weiterlesen

Indonesien – Anbau und Verarbeitung von Heilkräutern sowie Behandlung von Kranken in Dörfern der Region Maumere

Projekthintergrund
In der Region Maumere und auf der gesamten Insel Flores gibt es unzählige Menschen, die sich im Krankheitsfall einen Arzt oder die notwendigen Medikamente nicht leisten können, die sie zur Behandlung ihrer Krankheit dringend benötigen; Betroffene werden aufgrund ihrer Krankheit oft arbeitsunfähig und können zum Einkommenserwerb ihrer Familien nicht beitragen. Aus Kostengründen kommen die Kranken fast immer zu spät ins Krankenhaus. Die Erfahrung zeigt, dass bei frühzeitiger Behandlung den meisten Betroffenen auch mit Naturheilmitteln sehr wirksam geholfen werden kann. Weiterlesen

Ecuador – Nachhaltige Förderung von armen Kleinbauern im Süden Ecuadors – Weiterverarbeitung von Heilpflanzen

Projekthintergrund
ecuador02-150-Heilpflanzen-12Direkte Begünstigte des Projektes sind rd. 180 Familien aus vier Hochland-Gemeinden in der Provinz Loja im Süden Ecuadors. Die Begünstigten sind Mitglieder oder Zulieferer der Kleinunternehmung AAPPSMEE. Die Kleinunternehmung stellt Kräutertees aus den von den Familien angebauten Heil- und Gewürzkräutern her. AAPPSMEE steht vor dem Problem, dass für die Herstellung von Horchata (Erfrischungsgetränke, basierend auf Früchten, Nüssen und Samen) die erforderlichen Geräte und Maschinen im Bereich Waschung und Trocknung fehlen. Vorhandene Geräte befinden sich in einem schlechten Zustand. Weiterlesen

Peru – Aufbau von Trinkwasser- und Abwassersystemen für zwei Dorfgemeinschaften

Projekthintergrund

Direkt Begünstigte des Projektes sind rd. 115 Frauen, Männer und Kinder aus dem indigenen Volk der Ashaninkas. Die Dorfgemeinschaft der Ashaninkas liegt im zentralen Amazonastiefland Perus in der Provinz Satipo im Department Junin. In der Region fehlt es an jeglicher grundlegender Infrastruktur wie Strom, Wasser, Abwasser, Gesundheitseinrichtungen und Transport. Besonders bedenklich ist die Situation in Hinblick auf die Trinkwasserversorgung und die Abwasserregelung. Die Bewohner des zentralen Amazonasgebiets beziehen ihr Wasser hauptsächlich aus Flüssen und Bächen, die zunehmend der Verschmutzung ausgesetzt sind. Weiterlesen