Indonesien – Umstellung auf ökologische Landwirtschaft. Für viele traditionell arbeitenden Bauern ein großes Problem

Projekthintergrund
In den meisten Dörfern der Urbevölkerung West Kalimantans, den Dayaks, erfolgt die Nahrungsproduktion noch auf traditionelle Weise. Neben verschiedenen sekundären Feldfrüchten bildet der Bergreis (Trockenreis) nach wie vor die Nahrungsgrundlage der Dayaks. In einigen Regionen wird traditionell Wanderfeldbau betrieben. Die Mehrzahl der Dayaks ist inzwischen sesshaft geworden und wohnt in kleinen verstreuten Dörfern, meist im Hinterland Kalimantans. Wegen der zunehmenden Bevölkerungsdichte und des dadurch entstandenen höheren Flächenbedarfs an Siedlungsfläche wurden die Rotationszeiten der knapper gewordenen Anbauflächen immer kürzer, mit der Folge geringerer Felderträge. Für die Dayakbauern ergeben sich immer geringere Erträge und Einkommenseinbußen. Zudem treibt die große Armut in den Dayak Dörfern immer häufiger Jugendliche in die größeren Städte, um dort nach Arbeit zu suchen, sodass es den Familien immer schwerer fällt, ihre Flächen zu bewirtschaften.

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Sri Lanka – Landwirtschaftliche Bewässerungssysteme – Wasser, das wichtigste Lebenselement für Mensch und Natur

Projekthintergrund
srilanka_bewaesserung_02Übergreifendes Ziel des Projektes ist die nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation von ca. 450 armen und benachteiligte kleinbäuerlichen Familien bzw. (Internaly Displaced Persons) IDPs in der Region um die Provinzhauptstadt Anuradhapura, in der Nord-Zentral Provinz Sri Lankas. In diesen Familien stellen häufig Frauen den Haushaltsvorstand und sind für die Einkommenserzielung verantwortlich. 80% der Bewohner dieser Region beziehen ihr Einkommen aus landwirtschaftlicher Produktion. Weiterlesen

Philippinen – Wiedererlangung von Land- und Landnutzungsrechten für verarmte Kleinbauern

Projekthintergrund
Im Rahmen der in den Philippinen durchgeführten Landreformprogramme haben die indigenen Bevölkerungsgruppen der Bagobo Tagbawa die Möglichkeiten genutzt, sich die Landnutzungsrechte der von ihnen und ihren Vorfahren besiedelten Gebiete teilweise anerkennen zu lassen. Sie hatten mit ihren Anträgen zur Erstellung der Landtitel Erfolg und sind nunmehr Eigentümer dieser sog. Ancestral Domain – dem Land ihrer Vorfahren. Um die verbrieften Landnutzungsrechte zugeteilt zu bekommen, mussten sich die einzeln „Clans“ in „Tribal Councils“ organisieren und den Behörden Landnutzungskonzepte vorlegen. Die Konzepte mussten überzeugend darlegen, in welcher Form die Flächen wirtschaftlich genutzt werden sollen, damit die Familien die auf dem Land siedeln ihren Lebensunterhalt aus den Erträgen der landwirtschaftlichen Produktion bestreiten können. Weiterlesen

Sri Lanka – Verbesserung der Lebenssituation verarmter Kleinbauern und ihrer Familien

Projekthintergrund
Zielgruppe des Projekts sind ca. 550 arme und benachteiligte kleinbäuerliche Familien (insgesamt ca. 3.000 Personen) in der Nord-Zentral-Provinz und der Ost-Provinz Sri Lankas. Bei diesem Personenkreis handelt es sich z. T. um Flüchtlingsfamilien oder sogenannte Internally Displaced Persons (IDP), d. h. Menschen, die vor den Kriegsauseinandersetzungen zwischen der regulären Armee Sri Lankas und der LTTE geflohen sind oder von der Armee zwangsumgesiedelt wurden. In diesen Familien stellen häufig Frauen den Haushaltsvorstand und sind für die Einkommenserzielung verantwortlich. 80% der Bewohner dieser Region beziehen ihr Einkommen aus landwirtschaftlicher Produktion. Weiterlesen

Bolivien – Verbesserung der Einkommensverhältnisse durch Förderung kleinbäuerlicher armer Familien

Projekthintergrund
Übergreifendes Ziel des Projektes ist es, die Ernährungs-, Gesundheits- sowie die Einkommenssituation und die allgemeinen Lebensverhältnisse der am Projekt beteiligten 140 Familien aus 29 Gemeinden in der Region Vallegrande nachhaltig und dauerhaft zu verbessern. Dies verbunden mit dem Ziel, im Rahmen eines breit angelegten Maßnahmenkataloges verbesserte bzw. neue land- und viehwirtschaftliche Produktionssysteme auf den Bodenflächen einzuführen und kleine landwirtschaftliche Familienbetriebe mit einer diversifizierten Produktion zu etablieren. Mit diesen Maßnahmen soll u.a. auch der Landflucht, von der die Projektregion besonders stark betroffen ist, entgegen gewirkt werden. Weiterlesen

Bolivien – Wirtschaftliche Entwicklung durch Agroforstwirtschaft sowie Produktion und Vermarktung von Kakao

Projekthintergrund
Das von PRISA seit 1993 betreute Projektgebiet erstreckt sich über 60 km von Süden nach Norden, in der Region von Ballivian bis Rurrenabaque. Wirtschaftlich gesehen zählt die Zone zu einer der ärmsten Regionen des Landes. Zielgruppe des Projektes sind 200 arme Kleinbauern-Familien, die im Rahmen eines vorausgegangenen Projektes gemeinsam mit dem Projektträger PRISA Agro-Forst-Parzellen eingerichtet und mit der Produktion von Kakao begonnen haben. Die Familien verfügen über durchschnittlich rd. 1 ha Agroforstsystem je Familie. Insgesamt sollen im Rahmen des vorliegenden Projektes 247 Agroforst-Parzellen mit einer Gesamtfläche von 250 ha betreut werden. Hiervon wurde auf einer Fläche von rd. 120 ha der organische Zertifizierungsprozess (Bio-Zertifizierung) eingeleitet und soll in dem vorliegenden Projekt weiter begleitet werden.

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Bolivien – Integriertes Land- und Forstwirtschaftsprojekt

Projekthintergrund

Unmittelbare Zielgruppe des Vorhabens bilden 140 Kleinbauernfamilien aus 29 Gemeinden in der Provinz Vallegrande im Südosten Boliviens, die aufgrund des niedrigen Produktionsniveaus der Kleinbetriebe und des daraus resultierenden geringen Familieneinkommens gegenwärtig am Rande bzw. unterhalb der Armutsgrenze leben. Bei einer durchschnittlichen Familiengröße von 6–7 Personen ergibt sich eine Zahl direkt Begünstigter von insgesamt 850-950 Personen. Weiterhin werden 90 Personen aus den Zielgemeinden begünstigt, die in einem speziellen Ausbildungsprogramm zu Ressourcenschutz-Promotoren ausgebildet werden.
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