Indonesien – Abfallwirtschaft und Umweltschutz, ein wichtiges Thema in allen Entwicklungsländern

Projekthintergrund
indonesien_abfallwirtschaft_02In vielen Großstädten der Entwicklungsländer sind es vor allem Kinder und Jugendliche, die mit dem Sammeln von Müll ihren Lebensunterhalt bestreiten. Sie sammeln den Müll in Plastikbeuteln und trennen dabei Plastik, Glas und Metall. In Singkawang existiert eine einzige große städtische Müllhalde.

Im Vorfeld der Mülldeponie befindet sich eine Selektierstation. Hier arbeiten Frauen, alte Männer und Straßenkinder, die den ankommenden Müll manuell sortieren und nach Stoffart und Farbe sortieren.Sie alle arbeiten ohne Atemschutz und ohne Handschuhe. Auf dem Gelände befindet sich ein alter Schredder und eine große veraltete rostige Presse, mit der Bleche zu Quadern zusammengepresst werden. Wenn die Straßenkinder hier ankommen, haben sie einen langen Fußmarsch hinter sich gebracht, zunächst durch die vielen Straßen von Singkawang und schließlich einen langen Weg zur Deponie. Weiterlesen

Indonesien – Behinderte haben es besonders schwer. Die indonesische Gesellschaft muss umdenken: Integration statt Ausgrenzung

Projekthintergrund
Anfang 2004 fiel der Startschuss für den Aufbau einer Rehabilitationseinrichtung für Körperbehinderte In Denpasar auf Bali. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es auf Bali noch keine Einrichtung mit dem Ziel der Rehabilitation und Therapie von Körperbehinderten. Lediglich in Java (Solo und Yogyakarta) gibt es Rehabilitationseinrichtungen für Körperbehinderte.
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Indonesien – Wo das Grundwasser zu tief und die Flüsse verunreinigt sind, kann Regenwasser eine wervolle Alternative sein

Projekthintergrund
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Die staatliche Wasserversorgung liegt in West-Kalimantan bei 15% (in den Kleinstädten Javas liegt sie bei durchschnittlich 65%). Die unzureichende Wasserversorgung zwingt die Bevölkerung vielerorts auf Flusswasser zurückzugreifen. Wegen der (meist illegalen) Goldgewinnung unter Einsatz von Quecksilber sind inzwischen viele Flüsse quecksilberverseucht und gefährden die Gesundheit der Bevölkerung in weiten Regionen Kalimantans. Die Dayaks sind zunehmend auf die Nutzung des Regenwassers und seine Aufbereitung als Trinkwasser angewiesen.

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Philippinen – Eines der Grundbedürfnisse des Menschen – Ein Dach über dem Kopf und ein Leben in Würde und Sicherheit

Projekthintergrund
philippinen_wohnbau_02In der Bergregion auf Negros Oriental, in der Nähe der Küstenstadt San Carlos, liegt die Kleinstadt Canlaon. Die Region mit ihrer Vielzahl kleiner bäuerlicher Gemeinden besitzt kaum Infrastruktur. Es gibt nur wenige befestigte Straßen in Calaon. Zur Gemeindeinfrastruktur gehören eine Elementarschule und eine Junior Highschool. Eine weiterführende Schule befindet sich 80 km weit entfernt in der Küstenstadt San Carlos. Auch für Arztbesuche oder stationäre Behandlungen, sowie zu Banken, Internetkommunikation und sonstigen Dienstleistungen müssen die Bewohner Canlaons nach San Carlos oder in die 5 Stunden entfernte Stadt Bacolod fahren. Die Bauernfamilien in Canlaon sind äußerst arm. Sie leben meist nur von dem, was sie selbst produzieren. Weiterlesen

Vietnam – Brückenbau – 137 Brücken in der Provinz Ben Tre im Süden Vietnams

Projekthintergrund
vietnam_brueckenbau_02Einem Spinnennetz gleich wird die Provinz Ben Tre im Mekong-Delta gelegen von unzähligen Seitenarmen des Mekongs sowie künstlichen Schiffs- und kleineren Bewässerungskanälen durchzogen. Zur Überquerung der Wasserarme und Kanäle sind die Menschen in vielen entlegenen Gemeinden oft auf provisorische, unsichere so genannten Monkey-Bridges“ (Affenbrücken) angewiesen. Hierbei handelt es sich um Brücken aus Baumstämmen, Bambus und Seilen. Die Brücken sind teilweise beschädigt und die Nutzung bedeutet oft ein lebensgefährliches Unterfangen. So kommt es bei Regen, stürmischen Jahreszeiten und Hochwasser zu tödlichen Unglückfällen, wenn Erwachsen und Kinder bei der Überquerung der schwankenden, unsicheren Brücken in den Fluss stürzen und ertrinken. Weiterlesen

Sri Lanka – Tsunami-Hilfe – Bei Naturkatastrophen sind Sofothilfe und anschließende Wiederaufbaumaßnahmen das Wichtigste für die Betroffenen

Projekthintergrund
srilanka_tsunami_01Nach der verheerenden Flutwelle (Tsunami) im Dezember 2004 ereichten die Schmitz-Stiftungen eine Vielzahl von Anfragen zur Unterstützung zur Linderung der größten Not und zur Unterstützung der betroffenen Menschen in den Überflutungsgebieten. Die Nothilfe zählt nicht zu den Aufgabenbereichen der W. P. Schmitz-Stiftung. Doch aufgrund des Ausmaßes der Zerstörungen und der großen Not der betroffenen Menschen, entschloss sich die W. P. Schmitz-Stiftung für gezielte Hilfsmaßnahmen langjähriger Partner finanzielle Mittel bereitzustellen. Weiterlesen

Peru – Wiederaufforstungsmaßnahmen in indigenen Gemeinden am Ene-Fluß tragen dazu bei, verlorene Lebensräume zurück zu gewinnen und neue Nutzflächen zu schaffen.

Projekthintergrund
pero_aufforstung_01Die Projektregion in der Provinz Satipo bildet das Flußtal des „Rio Ene“ im Amazonas-Becken am Rande der zentral-peruanischen Anden. Hier leben die Ashaninka-Indianer, die zahlenmäßig zweitgrößte Bevölkerungsgruppe in der Region. Seit den 70er Jahren war das Gebiet die Hochburg des „Sendero Luminoso“, des „Leuchtenden Pfades“. Die Ashaninkas waren in dieser Zeit direkt von den Bürgerkriegsaktivitäten des Leuchtenden Pfades und den Gegenmaßnahmen der peruanischen Regierung betroffen. Viele Menschen starben als Folge der Gewalttaten. Heute leben rd. 60 000 Ashaninkas in der peruanischen Regenwaldregion. Die Ashaninkas sind in hohem Maße abhängig von dem Regenwald, der ihre Lebensgrundlage ist.  

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Vietnam – Nachhaltige Bewirtschaftung von Steilhängen durch Konturlinien

Projekthintergrund
Projektgebiet ist die Region im Einzugsgebiet des Pu Hu Naturschutzgebiet in der Provinz Thanh Hoa im Nord-Osten Vietnams mit einer Fläche von 23.000 km2. In den Randzonen des Naturschutzgebietes befinden sich 53 Dörfer. Die Bevölkerung der Region besteht zu fast 100% aus Angehörigen der Thai oder Muong Minorität. Rund 90 % der Bewohner leben unterhalb bzw. am Rand der Armutsgrenze. Die Lebensgrundlage der meisten Bewohner ist die Landwirtschaft, die zumeist in Subsistenz betrieben wird. Einen Großteil ihrer Anbauflächen haben die Bewohner durch die Gründung des Pu Hu Naturschutzgebietes im Jahre 1999 verloren und sind jetzt auf die ständige Nutzung von Steilhängen angewiesen. Weiterlesen

Bolivien – Trinkwasserversorgung, eines der wichtigsten Grundbedürfnisse

Projekthintergrund
Hauptursache für viele Erkrankungen im Zielgebiet ist das Trinkwasser. Die Menschen versorgen sich mit Oberflächenwasser aus Bächen oder Flüssen und teilweise auch mit Regenwasser aus stehenden Gewässern. Das verunreinigte Wasser führt zu Durchfall, Hautausschlag und Infektionen der Augen und ist insbesondere für Kinder und alte, schwache Menschen eine Gefahr. Mit relativ einfach gebauten Sandfiltern lässt sich das Wasser wirksam aufbereiten und die Rate der Erkrankungen sinkt erfahrungsgemäß um etwa 75%. Weiterlesen

Peru – Integrale Förderung von armen Familien in Armuts- und Elendsvierteln der Hauptstadt

Projekthintergrund
peru-lima-arme_familien-150-092Die direkte Zielgruppe des Projektes bilden 19.600 Bewohner aus sieben Elendsvierteln in dem Distrikt Carabayllo, die alle unterhalb der Armutsgrenze leben. Indirekt werden weitere rd. 10.500 Bewohner der umliegenden Armenviertel durch das Projekt begünstigt, die an den geplanten beruflichen Ausbildungskursen und Aktivitäten teilnehmen können. Das übergreifende Ziel des Projektes ist die integrale Verbesserung der Lebens-, Ernährungs-, und Gesundheitssituation sowie der Einkommensverhältnisse der Bewohner der sieben Armutsviertel. Weiterlesen