Indonesien – Psycho-Soziale Betreuung von Straßenkindern – Rechte und Schutz von Kindern auf der Straße

Projekthintergrund
indonesien_strassenkinder_01Seit mehreren Jahren arbeitet ALIT mit Kindern und Jugendlichen zusammen, die auf den Straßen Surabayas leben. ALIT leistet eine professionelle Arbeit auf dem Gebiet der psychosozialen Betreuung und Rehabilitierung von Straßenkindern, Obdachlosen und marginalisierten Familien. Dabei arbeitet ALIT mit Organisationen ähnlicher Zielsetzung, mit Behörden, Jugendbehörde, Waisenhäusern und Schulen sowie mit der örtlichen Polizei zusammen. Weiterlesen

Philippinen – Junge Mütter mit Kleinkindern brauchen besonderen Schutz

Projekthintergrund
philippinen_mutter_03Schätzungsweise über 400 Etablissements für Prostituierte existieren in Cebu mit schätzungsweise über 10.000 Prostituierten. Mehr als die Hälfte davon sind Minderjährige – eine erschreckend große Zahl. Fast immer werden die Mädchen unter falschen Versprechungen, sie bekämen seriöse Arbeit und guten Lohn, aus den verarmten Fischer- und Bauerndörfern der südlichen Inseln der Philippinen angeworben und dann zur Prostitution in Cebu City gezwungen. Es folgt meist jahrelanger sexueller Missbrauch, Ausbeutung sowie körperliche und tiefe seelische Verletzungen. Viele der Mädchen wurden schon im Minderjährigenalter schwanger und haben bereits wiederholt Abtreibungen hinter sich. Weiterlesen

Indonesien – Unterstützung von Familien und Kindern aus städtischen Slumgebieten

Projekthintergrund
Hintergrund des Projektes ist die Situation marginalisierter Familien in slumähnlichen Stadtgebieten von Surabaya, darunter 55 Familien, die auf einem ehemaligen, verfallenen holländischen Friedhof leben. Sie wohnen in Verschlägen aus Holz und Blech zwischen alten Grabsteinen und Steintrümmern. Die Familien haben keine Bleibe. Viele von Ihnen sind behördlich nicht registriert, was zur Folge hat, dass die Kinder weder in Kindergärten noch in Schulen gehen können. Die Familien sind „Niemandskinder“, die keiner haben will. Weiterlesen

Ecuador – Verbesserung der Lebensbedingungen von armen Frauen und ihren Kindern

Projekthintergrund
Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz und Förderung von Frauen, die vor der häuslichen Gewalt, der sie mit ihren Kindern ausgesetzt waren, in die Einrichtung des Trägers geflüchtet sind. In einem Land, in dem das Thema „Gewalt in der Familie“ noch immer ein Tabuthema ist und Frauen in diesen besonders schwierigen Lebensumständen kaum Hilfe und Förderung erhalten, sind Einrichtungen wie das vom Träger unterhaltene Frauenhaus „Casa Maria Amor“ unverzichtbar. Weiterlesen

Peru – Integrale Förderung von ehemaligen Straßen- und Bandenkindern aus Armenvierteln der Hauptstadt Lima

Projekthintergrund
peru-lima-strassen-und-banden-150-01Die direkte Zielgruppe des Projektes sind ehemalige Straßen- und Bandenkinder im Alter zwischen 15-22 Jahren. Die Jugendlichen stammen aus extrem armen Lebensverhältnissen. Die meisten von ihnen haben schon als Kinder in den Straßen gelebt und sind dort mit Gewalt, Drogen, Banden und Kriminalität konfrontiert worden. Viele unter ihnen haben ein sehr konfliktreiches Verhältnis zu ihren Eltern, oft mit Gewalterfahrungen, einige haben den Kontakt ganz abgebrochen. Das übergreifende Ziel des Projektes ist eine langfristige und nachhaltige Verbesserung der Lebens-, Ausbildungs- und Berufssituation von insgesamt 45 gefährdeten ehemaligen Straßen- und Bandenkindern, die sich in der Übergangsphase zu einem eigenständigen Leben befinden. Weiterlesen

Russische Föderation – Vernetzung von Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Projekthintergrund
Thematisch setzten sich die Schmitz-Stiftungen in Russland stark für Menschen mit Behinderung ein. Viele Projekte wurden in diesem Zusammenhang bereits verwirklicht und haben punktuell dazu beigetragen, die Situation von Menschen mit Behinderung deutlich zu verbessern. Mit dem vorliegenden Projekt sollen verschiedene Einrichtungen und Projekte miteinander vernetzt und in einen aktiven Austausch gebracht werden. Übergreifende Zielgruppe bilden in den oben genannten Städten die breite Öffentlichkeit, die Politik und die Verantwortlichen aus Sozialbehörden sowie die regionale Wirtschaft. Unmittelbar sollen die in den lokalen Strukturen engagierten Menschen sowie die Eltern und Angehörigen angesprochen, weitergebildet und in ihren Problemen, Lösungsansätzen sowie berechtigten Forderungen vernetzt und unterstützt werden. Weiterlesen

Peru – Förderung von Müllsammlern in den Armenvierteln der Hauptstadt Lima

Projekthintergrund

peru-muellsammler_lima-06Comas, im sogenannten „Cono Norte“ eines der dicht besiedeltsten Armutsviertel liegt ca. 1 Autostunde nördlich des Stadtkerns von Lima. Die Bevölkerung ist zum größten Teil indigener Herkunft. Viele kamen aus den Anden auf der Flucht vor Terrorismus oder auf der Suche nach einem besseren Leben in die Hauptstadt. Zwar ist in den letzen Jahren eine gewisse Infrastruktur entstanden, doch sind die Lebens- und Wohnverhältnisse insgesamt äußerst marginal. Typische Probleme dieses Bezirkes aber auch anderer Stadtteile sind der Mangel an Einkommens- und Arbeitsmöglichkeiten, hohe Kriminalität besonders durch Bandenbildung, hohe Luftverschmutzung, schlechte Hygieneverhältnisse oder fehlende Abfallentsorgung.
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Russische Föderation – Bau eines Wohnhauses für elternlose Kleinkinder mit Behinderung

Projekthintergrund
Die durch die Initiative Pskov, Arbeitskreis Wuppertal, mit Hilfe der Schmitz-Stiftungen geschaffene Station zur Betreuung verlassener Säuglinge kann viele der Kinder in Adoption oder Pflegschaft vermitteln, sofern die Kleinkinder gesund sind. Ganz anders sieht es bei elternlosen Kindern mit Behinderung aus, für die es bis heute keine adäquate Unterbringung und Betreuung gibt. Für diese Kleinkinder bedeutet dies regelmäßig, dass sie in zentrale psychiatrische Anstalten des Gebietes Pskov eingewiesen werden. Hier verbleiben sie bis zu ihrem Lebensende ohne jegliche Perspektive und Chance auf eine Entwicklung. Die durch Heilpädagogik und Heilerziehung erreichbaren individuellen Verbesserungen der speziellen Fertigkeiten und die teilweise Selbständigkeit der Behinderten kommen nicht zum tragen.
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Philippinen – Aufbau eines Resozialisierungszentrums für kommerziell sexuell ausgebeutete Mädchen und Frauen

Projekthintergrund
Die Zahl der Prostituierten in Cebu City wird auf ca. 10.000 geschätzt. Mehr als die Hälfte davon sind minderjährig (zwischen 10 und 18 Jahre). Dieses Projekt richtet sich an sexuell ausgebeutete Mädchen und junge Frauen aus dem Rotlichtmilieu in Cebu City. Unter falschen Versprechungen werden die Mädchen häufig aus den verarmten Fischer- und Bauerndörfern der südlichen Inseln der Philippinen angeworben und dann zur Prostitution in Cebu City gezwungen. Viele der jungen Frauen werden ungewollt schwanger und haben bereits wiederholt Abtreibungen hinter sich. Massive psychische Störungen sind neben den körperlichen Leiden der jungen Frauen häufig Folge dieser traumatischen Erlebnisse. Weiterlesen

Philippinen – Grundversorgung von Kleinkindern und Förderung ihrer Familien im Armutsgebiet der Stadt Cebu

Projekthintergrund
In den marginalisierten Wohnvierteln des Ortes Lapu Lapu City (Cebu / Mactan island) müssen auch die Mütter zum Einkommen der Familien durch Arbeit beitragen. Wegen fehlender finanzieller Mittel und mangels Zeit ihrer Mütter, sind Kleinkinder häufig allein gelassen und werden vernachlässigt. Für diese Kinder ist eine Ganztagsbetreuung, nebst Versorgung, vorschulischer Förderung und Ausgabe einer täglich warmen Mahlzeit sehr wichtig. Ziel des vorliegenden Projektes ist es, die körperliche und geistige Gesundheit der Kinder gezielt zu fördern. Weiterlesen