Filmbeiträge Peru

PERU – Der Mond und die Füchse. Peru – Der Mond und die Füchse – Legenden aus dem alten Königreich Moche – von Kunsthandwerkerfrauen kunstvoll zu Textilbüchern verarbeitet. Ein Kooperationsprojekt mit der Peruanischen NOG „Centro de Investigacion, Estudio y Promocion del Desarrollo“ – MINKA. (2008).

„Im alten Peru gab es vor langer Zeit viele Füchse. Die Füchse sehnten sich ganz toll nach der Nacht und als es dunkel wurde, begannen sie mit dem Mond zu tanzen. Der Mond sang Lieder und die Füchse folgten ihm und tanzten zu seinem Gesang.“ So beginnt eine der vielen Legenden aus dem alten Peru, die sich um den Mond ranken. In dem Projekt in der Gemeinde Tembladera greifen Kunsthandwerker-Frauen diese Legenden auf und stellen sie mit viel handwerklichem Geschick in Textilbüchern dar. In der Gemeinde Tembladera leben insgesamt 3.700 Einwohner unter schwierigsten sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen. Die Region gehört zu den ärmsten Regionen des Landes. Es gibt kaum Arbeit, die Infrastruktur ist mangelhaft. Die Einwohner können oft nicht einmal ihre grundlegenden Bedürfnisse mit ihren Einkünften decken.

 

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PERU – Ausbildung von gefährdeten Jugendlichen zu Jungunternehmern. Eine Projektooperation zwischen dem peruanischen Träger ‚Ministerium f. Arbeit und Beschäftigung‘ (Programm Mi Empresa) CEDRO, der GIZ (Germany / Peru) und den Schmitz-Stiftungen (Germany, Düsseldorf)

Ein weiteres Problem ist der Drogenhandel. Ayacucho zählt zu den größten Koka-Anbaugebieten Perus. Das illegale Geschäft mit der Droge blüht und für den Drogenhandel werden oft Jugendliche aus der Region „angeheuert“. Schnell geraten diese Jugendlichen in die Spirale von Korruption, Kriminalität, Gewalt, denn ohne Ausbildung, Arbeit oder familiären Hintergrund bietet sich ihnen hier eine der wenigen Möglichkeiten, etwas Geld zu verdienen, um überleben zu können. Klar ist, dass nur Arbeit, berufliche Perspektiven und Einkommen die Jugendliche vor dem Drogenmilieu schützen.

Projektgebiet ist das Department Ayacucho rd. 570 km südlich von Lima entfernt. In den 80ger und 90ger Jahren war Ayacucho eine der am stärksten durch den Terror des „Sendero Luminoso“ (Leuchtender Pfad) betroffenen Provinzen. Die Provinz zählt zu den ärmsten Regionen in Peru: Unterernährung, kein Zugang zu Wasser und Strom und eine extreme Unterbeschäftigung sind die großen Probleme der Bewohner. Hinzu kommt eine hohe Analphabetenrate, die mit 24,2 % weit über dem Landesdurchschnitt von 9,3 %. liegt.