Projekthintergrund
Die Zahl der Prostituierten in Cebu City wird auf ca. 10.000 geschätzt. Mehr als die Hälfte davon sind minderjährig (zwischen 10 und 18 Jahre). Dieses Projekt richtet sich an sexuell ausgebeutete Mädchen und junge Frauen aus dem Rotlichtmilieu in Cebu City. Unter falschen Versprechungen werden die Mädchen häufig aus den verarmten Fischer- und Bauerndörfern der südlichen Inseln der Philippinen angeworben und dann zur Prostitution in Cebu City gezwungen. Viele der jungen Frauen werden ungewollt schwanger und haben bereits wiederholt Abtreibungen hinter sich. Massive psychische Störungen sind neben den körperlichen Leiden der jungen Frauen häufig Folge dieser traumatischen Erlebnisse.

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 Zielsetzung
Das Projekt richtet sich an sexuell ausgebeutete Mädchen und junge Frauen aus dem Rotlichtmilieu in Cebu City. Die Zahl der Prostituierten in Cebu City wird auf ca. 10.000 geschätzt. Mehr als die Hälfte davon sind minderjährig (zwischen 10 und 18 Jahre). Unter falschen Versprechungen werden die Mädchen häufig aus den verarmten Fischer- und Bauerndörfern der südlichen Inseln der Philippinen angeworben und dann zur Prostitution in Cebu City gezwungen.

Viele der jungen Frauen werden ungewollt schwanger und haben bereits wiederholt Abtreibungen hinter sich. Massive psychische Störungen sind neben den körperlichen Leiden der jungen Frauen häufig Folge dieser traumatischen Erlebnisse.

Wichtige Ziele des Projektes sind vor allem die Rehabilitierung und anschießende Resozialisierung der oben beschriebenen Zielgruppe. In einem vorausgegangen Projekt konnte die W. P Schmitz-Stiftung zusammen mit der Karl Kübel Stiftung 2005/2006 ein Rehabilitationszentrum für diese Frauen in Cebu errichten. In diesem Zentrum können die Mädchen und jungen Frauen, die durch frühe Schwangerschaften schon häufig eigene Kinder haben, in einer geschützten Umgebung ihre traumatischen Erfahrungen verarbeiten, ihre eigenen kleinen Kinder pflegen und großziehen und dabei lernen, sich auf ein neues Leben vorzubereiten.

Projektverlauf
Zu den umfassenden Programmen des Trägers vor Ort zählen insbesondere die psychosoziale Betreuung, Drogentherapie, medizinische Behandlung und vor allem auch die Schul- und Berufsausbildung, damit die jungen Frauen eine Chance und Perspektive erhalten, wieder auf eigenen Füßen zu stehen, wenn sie das Zentrum irgendwann einmal wieder verlassen müssen.

Federführend für das Projekt ist die Karl-Kübel-Stiftung, die auch die Berichterstattung gegenüber der W. P. Schmitz-Stiftung bzw. der Schmitz-Hille-Stiftung übernommen hat. Das Projekt in seiner ersten Phase wurde im Frühjahr 2006 extern evaluiert. Die Evaluierung kam zu der Schlussfolgerung, dass die laufenden Rehabilitationsmaßnahmen zielgerichtet und effizient wirken. Die Arbeit stößt auch bei der Zielgruppe auf besonders regen Zuspruch.

Das von der Schmitz-Hille-Stiftung mitfinanzierte Folgeprojekt wird sich über 3 Jahre erstrecken, und wird sich vor allem dem Bereich einer weitergehenden Qualifizierung und Berufsausbildung der jungen Frauen schwerpunktmäßig widmen.

In Zusammenarbeit mit Justice, Peace and Integrity of Creation (JPIC) Projektbeginn: Mari 2007