Indonesien – Abfallwirtschaft und Umweltschutz, ein wichtiges Thema in allen Entwicklungsländern

Projekthintergrund
indonesien_abfallwirtschaft_02In vielen Großstädten der Entwicklungsländer sind es vor allem Kinder und Jugendliche, die mit dem Sammeln von Müll ihren Lebensunterhalt bestreiten. Sie sammeln den Müll in Plastikbeuteln und trennen dabei Plastik, Glas und Metall. In Singkawang existiert eine einzige große städtische Müllhalde.

Im Vorfeld der Mülldeponie befindet sich eine Selektierstation. Hier arbeiten Frauen, alte Männer und Straßenkinder, die den ankommenden Müll manuell sortieren und nach Stoffart und Farbe sortieren.Sie alle arbeiten ohne Atemschutz und ohne Handschuhe. Auf dem Gelände befindet sich ein alter Schredder und eine große veraltete rostige Presse, mit der Bleche zu Quadern zusammengepresst werden. Wenn die Straßenkinder hier ankommen, haben sie einen langen Fußmarsch hinter sich gebracht, zunächst durch die vielen Straßen von Singkawang und schließlich einen langen Weg zur Deponie. Weiterlesen

Indonesien – Behinderte haben es besonders schwer. Die indonesische Gesellschaft muss umdenken: Integration statt Ausgrenzung

Projekthintergrund
Anfang 2004 fiel der Startschuss für den Aufbau einer Rehabilitationseinrichtung für Körperbehinderte In Denpasar auf Bali. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es auf Bali noch keine Einrichtung mit dem Ziel der Rehabilitation und Therapie von Körperbehinderten. Lediglich in Java (Solo und Yogyakarta) gibt es Rehabilitationseinrichtungen für Körperbehinderte.
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Indonesien – Berufliche Qualifizierung von Frauen und Existenzgründung – Ein wichtiger Schlüssel in der Armutsbekämpfung

Projekthintergrund
In vielen Kulturräumen und Gesellschaften sind Frauen gegenüber Männern benachteiligt. Es wird ihnen meist nicht ermöglicht, weder am politischen noch am wirtschaftlichen Leben teilzunehmen. Öffentliche Aufgaben bleiben meist eine Domäne der Männer. Andererseits ist die Arbeitslosigkeit auf Bali nach dem Einbruch des Tourismus sehr hoch und Familien leiden daran, dass Männer ihre Jobs verloren haben, aber auch in ihren angestammten Dörfern keine Arbeit finden. Viele Frauen wünschen sich daher, zum Einkommen der Familien beitragen zu können.

Doch in der balinesischen Gesellschaft ist der Einkommenserwerb traditionell Männersache, und so ist es für Frauen grundsätzlich ein gesellschaftliches Problem, wenn Sie zum Einkommen der Familien durch berufliche Tätigkeit oder eigene Arbeit beitragen wollen. Aber vielen Familien bleibt wegen der niedrigen Einkommen kein anderer Ausweg als dass beide Elternteile einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Weiterlesen

Indonesien – Umstellung auf ökologische Landwirtschaft. Für viele traditionell arbeitenden Bauern ein großes Problem

Projekthintergrund
In den meisten Dörfern der Urbevölkerung West Kalimantans, den Dayaks, erfolgt die Nahrungsproduktion noch auf traditionelle Weise. Neben verschiedenen sekundären Feldfrüchten bildet der Bergreis (Trockenreis) nach wie vor die Nahrungsgrundlage der Dayaks. In einigen Regionen wird traditionell Wanderfeldbau betrieben. Die Mehrzahl der Dayaks ist inzwischen sesshaft geworden und wohnt in kleinen verstreuten Dörfern, meist im Hinterland Kalimantans. Wegen der zunehmenden Bevölkerungsdichte und des dadurch entstandenen höheren Flächenbedarfs an Siedlungsfläche wurden die Rotationszeiten der knapper gewordenen Anbauflächen immer kürzer, mit der Folge geringerer Felderträge. Für die Dayakbauern ergeben sich immer geringere Erträge und Einkommenseinbußen. Zudem treibt die große Armut in den Dayak Dörfern immer häufiger Jugendliche in die größeren Städte, um dort nach Arbeit zu suchen, sodass es den Familien immer schwerer fällt, ihre Flächen zu bewirtschaften.

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Indonesien – Wo das Grundwasser zu tief und die Flüsse verunreinigt sind, kann Regenwasser eine wervolle Alternative sein

Projekthintergrund
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Die staatliche Wasserversorgung liegt in West-Kalimantan bei 15% (in den Kleinstädten Javas liegt sie bei durchschnittlich 65%). Die unzureichende Wasserversorgung zwingt die Bevölkerung vielerorts auf Flusswasser zurückzugreifen. Wegen der (meist illegalen) Goldgewinnung unter Einsatz von Quecksilber sind inzwischen viele Flüsse quecksilberverseucht und gefährden die Gesundheit der Bevölkerung in weiten Regionen Kalimantans. Die Dayaks sind zunehmend auf die Nutzung des Regenwassers und seine Aufbereitung als Trinkwasser angewiesen.

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Indonesien – Psycho-Soziale Betreuung von Straßenkindern – Rechte und Schutz von Kindern auf der Straße

Projekthintergrund
indonesien_strassenkinder_01Seit mehreren Jahren arbeitet ALIT mit Kindern und Jugendlichen zusammen, die auf den Straßen Surabayas leben. ALIT leistet eine professionelle Arbeit auf dem Gebiet der psychosozialen Betreuung und Rehabilitierung von Straßenkindern, Obdachlosen und marginalisierten Familien. Dabei arbeitet ALIT mit Organisationen ähnlicher Zielsetzung, mit Behörden, Jugendbehörde, Waisenhäusern und Schulen sowie mit der örtlichen Polizei zusammen. Weiterlesen

Kambodscha – Berufliche Ausbildung für Jugendliche zur Verbesserung beruflicher Perspektiven

Projekthintergrund kambodscha_naeherei_01Prek Rai und Sen Sok sind kleine Gemeinden und liegen etwa 50 km von der Hauptstadt Phnom Penh entfernt. Bereits ab 20 km außerhalb der Hauptstadt sind die Strassen und Wege in den ländlichen Regionen während der Regenzeit kaum noch passierbar und die Gemeinden sind wochenlang und monatelang von der Außenwelt abgeschnitten. Die gesamte Infrastruktur, einschließlich Strom- und Wasserversorgung sind marginal. Die Bevölkerung ist sehr arm. Die Gemeinden erhalten keine finanziellen Mittel vom Staat, um soziale Einrichtungen oder Bildungseinrichtungen zu schaffen. Die Elementarschulen befinden sich in einem denkbar schlechten Zustand.   Weiterlesen

Kambodscha – Küchengärten – Anbau von Nutzpflanzen zur Ernährungsverbesserung von Tuberkulosekranken

Projekthintergrund 
Standort des Projektes ist Ratanakiri, die nordöstlichste Provinz Kambodschas. Die Bevölkerung der Provinz Ratanakiri setzt sich aus verschiedenen ethnischen Gruppen zusammen. Als „Khmer Leu“ oder „Hill Tribes“ (engl.: Bergstämme) bezeichnet stellen sie die indigene Bevölkerung Ratanakiris dar. Sie leben in Dorfgemeinschaften von ca. 250 bis 400 Personen und betreiben Subsistenzlandwirtschaft sowie das „Jagen und Sammeln“ in den Wäldern der Provinz. Alle Stämme sprechen eigenständige, mündlich überlieferte Sprachen und in vielen Gemeinden beherrschen nur wenige Mitbewohner die Landessprache Khmer.    Weiterlesen

Philippinen – Eines der Grundbedürfnisse des Menschen – Ein Dach über dem Kopf und ein Leben in Würde und Sicherheit

Projekthintergrund
philippinen_wohnbau_02In der Bergregion auf Negros Oriental, in der Nähe der Küstenstadt San Carlos, liegt die Kleinstadt Canlaon. Die Region mit ihrer Vielzahl kleiner bäuerlicher Gemeinden besitzt kaum Infrastruktur. Es gibt nur wenige befestigte Straßen in Calaon. Zur Gemeindeinfrastruktur gehören eine Elementarschule und eine Junior Highschool. Eine weiterführende Schule befindet sich 80 km weit entfernt in der Küstenstadt San Carlos. Auch für Arztbesuche oder stationäre Behandlungen, sowie zu Banken, Internetkommunikation und sonstigen Dienstleistungen müssen die Bewohner Canlaons nach San Carlos oder in die 5 Stunden entfernte Stadt Bacolod fahren. Die Bauernfamilien in Canlaon sind äußerst arm. Sie leben meist nur von dem, was sie selbst produzieren. Weiterlesen

Philippinen – Junge Mütter mit Kleinkindern brauchen besonderen Schutz

Projekthintergrund
philippinen_mutter_03Schätzungsweise über 400 Etablissements für Prostituierte existieren in Cebu mit schätzungsweise über 10.000 Prostituierten. Mehr als die Hälfte davon sind Minderjährige – eine erschreckend große Zahl. Fast immer werden die Mädchen unter falschen Versprechungen, sie bekämen seriöse Arbeit und guten Lohn, aus den verarmten Fischer- und Bauerndörfern der südlichen Inseln der Philippinen angeworben und dann zur Prostitution in Cebu City gezwungen. Es folgt meist jahrelanger sexueller Missbrauch, Ausbeutung sowie körperliche und tiefe seelische Verletzungen. Viele der Mädchen wurden schon im Minderjährigenalter schwanger und haben bereits wiederholt Abtreibungen hinter sich. Weiterlesen