Kambodscha – Wiederbelebung alter Traditionen kann wirtschaftliche Impulse geben – Errichtung einer Seidenmanufaktur

Projekthintergrund
Das Seidenhandwerk ist seit über tausend Jahren eine feste Tradition in der Kultur der Khmer. Auch die thailändische Seide hat ihre Wurzeln im kambodschanischen Raum. Während des Regimes der Roten Khmer wurde das Handwerk für Seidenraupenzucht und Weberei fast vollständig ausgerottet. Aufgrund der Tatsache, dass fast eine ganze Generation systematisch ermordet wurde, findet man in Kambodscha nur wenige Familien, bei denen die Vorfahren ihr Fachwissen auf diesem Gebiet an die nächste Generation weitergeben konnten. Hier knüpft das Projekt an. Die lokale Bevölkerung soll sich durch den Zugang zu einem alten traditionellen Gewerbe sowie durch Ausbildung und Produktion neue Einkommensquellen eröffnen.  Read More Weiterlesen

Laos – Förderung von Selbsthilfeinitiativen, welche bei der Bevölkerung ansetzen

Projekthintergrund
Die besonders arme ländliche Bevölkerungsschicht wird im Gegensatz zur Entwicklung Vientianes noch stärker an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Die Zahl derer, die den Versprechungen eines leichteren, städtischen Lebens erliegen und vom Land in die Stadt ziehen, nimmt rapide zu. Die Folge ist eine zunehmende Verarmung ganzer Bevölkerungsteile. Nach wie vor gelten rund 20% der Bevölkerung als unterernährt. 50% der Bevölkerung haben keinen gesicherten Zugang zu Trinkwasser. Das Projekt will die Eigenbemühungen der ländlichen Bevölkerung unterstützen, durch kleine Gemeinde- und Gewerbeaktivitäten sowie durch diverse Eigeninitiativen Verbesserungen ihrer Lebenssituation herbeizuführen. Weiterlesen

Laos – Stärkung von Klein- und Kleinstunternehmen im Vientiane Enterprise Club (VEC)

Projekthintergrund
Der Vientiane Enterprise Club (VEC) bietet Beratung in allen Bereichen des unternehmerischen Handelns an, insbesondere im Bereich betriebswirtschaftlicher und rechtlicher Fragen und der Unternehmensfinanzierung (Kleinkredite bei Banken und Entwicklungsprogrammen). Der VEC berät zudem junge Menschen mit unternehmerischer Initiative gezielt in der Gründungsphase ihres Betriebes. Dies hat sich oftmals als entscheidend für den späteren Erfolg oder Misserfolg des Kleinunternehmens erwiesen. Mit dem Projekt wird der Versuch unternommen, durch Förderung junger Kleinunternehmer eine wirtschaftliche Entwicklung zu fördern. Weiterlesen

Philippinen – Wiedererlangung von Land- und Landnutzungsrechten für verarmte Kleinbauern

Projekthintergrund
Im Rahmen der in den Philippinen durchgeführten Landreformprogramme haben die indigenen Bevölkerungsgruppen der Bagobo Tagbawa die Möglichkeiten genutzt, sich die Landnutzungsrechte der von ihnen und ihren Vorfahren besiedelten Gebiete teilweise anerkennen zu lassen. Sie hatten mit ihren Anträgen zur Erstellung der Landtitel Erfolg und sind nunmehr Eigentümer dieser sog. Ancestral Domain – dem Land ihrer Vorfahren. Um die verbrieften Landnutzungsrechte zugeteilt zu bekommen, mussten sich die einzeln „Clans“ in „Tribal Councils“ organisieren und den Behörden Landnutzungskonzepte vorlegen. Die Konzepte mussten überzeugend darlegen, in welcher Form die Flächen wirtschaftlich genutzt werden sollen, damit die Familien die auf dem Land siedeln ihren Lebensunterhalt aus den Erträgen der landwirtschaftlichen Produktion bestreiten können. Weiterlesen

Philippinen – Verbesserung der Lebenssituation armer Fischerfamilien durch Schaffung neuer Einkommensmöglichkeiten

Projekthintergrund
Die Projektregion befindet sich auf einer Insel nördlich der Hauptinsel Cebu. Auf der Insel leben ca. 100.000 Menschen, überwiegend in den beiden Hauptorten Bantayan und Sta. Fe. In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts galt die Meeresregion vor der Insel Bantayan als fischreiches Gewässer, in denen nahezu der gesamte Fischfang für die Insel Cebu erfolgte. Aufgrund der Überfischung der letzten Jahre haben die Fischbestände stark abgenommen und die derzeitigen Fangmengen reichen noch nicht einmal aus, um die Bevölkerung der Insel Bantayan ausreichend mit Fisch zu versorgen. Hierdurch sind die Einkommen der Familien, die früher vom Fischfang lebten, stark zurückgegangen. Das Projekt will der Bevölkerung dabei helfen, sich neue Einkommensquellen zu erschließen. Weiterlesen

Sri Lanka – Verbesserung der Lebenssituation verarmter Kleinbauern und ihrer Familien

Projekthintergrund
Zielgruppe des Projekts sind ca. 550 arme und benachteiligte kleinbäuerliche Familien (insgesamt ca. 3.000 Personen) in der Nord-Zentral-Provinz und der Ost-Provinz Sri Lankas. Bei diesem Personenkreis handelt es sich z. T. um Flüchtlingsfamilien oder sogenannte Internally Displaced Persons (IDP), d. h. Menschen, die vor den Kriegsauseinandersetzungen zwischen der regulären Armee Sri Lankas und der LTTE geflohen sind oder von der Armee zwangsumgesiedelt wurden. In diesen Familien stellen häufig Frauen den Haushaltsvorstand und sind für die Einkommenserzielung verantwortlich. 80% der Bewohner dieser Region beziehen ihr Einkommen aus landwirtschaftlicher Produktion. Weiterlesen

Vietnam – Nachhaltige Bewirtschaftung von Steilhängen durch Konturlinien

Projekthintergrund
Projektgebiet ist die Region im Einzugsgebiet des Pu Hu Naturschutzgebiet in der Provinz Thanh Hoa im Nord-Osten Vietnams mit einer Fläche von 23.000 km2. In den Randzonen des Naturschutzgebietes befinden sich 53 Dörfer. Die Bevölkerung der Region besteht zu fast 100% aus Angehörigen der Thai oder Muong Minorität. Rund 90 % der Bewohner leben unterhalb bzw. am Rand der Armutsgrenze. Die Lebensgrundlage der meisten Bewohner ist die Landwirtschaft, die zumeist in Subsistenz betrieben wird. Einen Großteil ihrer Anbauflächen haben die Bewohner durch die Gründung des Pu Hu Naturschutzgebietes im Jahre 1999 verloren und sind jetzt auf die ständige Nutzung von Steilhängen angewiesen. Weiterlesen

Bolivien – Trinkwasserversorgung, eines der wichtigsten Grundbedürfnisse

Projekthintergrund
Hauptursache für viele Erkrankungen im Zielgebiet ist das Trinkwasser. Die Menschen versorgen sich mit Oberflächenwasser aus Bächen oder Flüssen und teilweise auch mit Regenwasser aus stehenden Gewässern. Das verunreinigte Wasser führt zu Durchfall, Hautausschlag und Infektionen der Augen und ist insbesondere für Kinder und alte, schwache Menschen eine Gefahr. Mit relativ einfach gebauten Sandfiltern lässt sich das Wasser wirksam aufbereiten und die Rate der Erkrankungen sinkt erfahrungsgemäß um etwa 75%. Weiterlesen

Ecuador – Verbesserung der Lebensbedingungen von armen Frauen und ihren Kindern

Projekthintergrund
Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz und Förderung von Frauen, die vor der häuslichen Gewalt, der sie mit ihren Kindern ausgesetzt waren, in die Einrichtung des Trägers geflüchtet sind. In einem Land, in dem das Thema „Gewalt in der Familie“ noch immer ein Tabuthema ist und Frauen in diesen besonders schwierigen Lebensumständen kaum Hilfe und Förderung erhalten, sind Einrichtungen wie das vom Träger unterhaltene Frauenhaus „Casa Maria Amor“ unverzichtbar. Weiterlesen

Ecuador – Produktion und Vermarktung von getrockneten Heilkräutern in indigenen Gemeinden

Projekthintergrund
Das Projektgebiet im Kanton Guaranda in Zentral-Ecuador gilt als eine der ärmsten Gegenden des Landes. Die überwiegend indigene Bevölkerung lebt in großer Armut in einfachsten Lebensverhältnissen. Die Infrastruktur (Wasserversorgung, Hygiene, Strom, usw.) ist mangelhaft und das nächste Gesundheitszentrum liegt rd. 30 km entfernt. In Krankheitsfällen ist es für Kranke kaum möglich, diese Strecke zu Fuß oder in einem Bus zu bewältigen, so dass sie in der Regel ohne ärztliche Hilfe auskommen müssen. Allerdings wendet die Bevölkerung auch heute noch mit Erfolg Heilpflanzen und traditionelle Medizin an, um zahlreichen Krankheiten vorzubeugen oder sie zu behandeln. Weiterlesen