Peru – Erfolgreiche Armutsbekämpfung setzt bei den Basisinitiativen in der Bevölkerung an

Projekthintergrund
In Peru gibt es viele Initiativen und Basisgruppen, die sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen in der Familie oder der Gemeinde einsetzen. In der Regel fehlt es in diesem Sektor an Fördermöglichkeiten, weil Geberorganisationen sich oft an große anerkannte Organisationen mit höheren Summen wenden und kleinen Basisinitiativen keine Unterstützungen anbieten. Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) ist mit seinen Fachkräften und über die Partner-organisationen im Lande an vielen Standorten vertreten und dadurch in der Lage, Kleinprojekte für die Schmitz-Stiftungen zu betreuen. Auf diese Weise können auch kleine Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeinitiativen in den Dörfern unterstützt werden, welche in das Förderkonzept des DED hineinpassen und welche geeignet sind, die größeren Programme des DED vor Ort sinnvoll zu ergänzen. Die über den SHI Fonds geförderten Klein- und Kleinstprojekte orientieren sich am unmittelbaren Bedarf der marginalisierten Bevölkerung. Weiterlesen

Russische Föderation – Wirtschaftliche Entwicklung durch Förderung des Aufbaus von Kleinbetrieben

Projekthintergrund
Zielgruppe im engeren Sinne ist die verarmte Bevölkerung der russischen Exklave Kaliningrad, früheres Königsberg. Die meisten der hier lebenden Menschen können ohne Zugang zu den erforderlichen Ressourcen, ihre Situation aus eigenen Kräften nicht dauerhaft verbessern. Im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe sollen ausgewählte Familien bzw. informelle Gruppen mit bereits vorhandener Eigeninitiative beim Auf- bzw. Ausbau kleiner wirtschaftlicher Geschäftsbetriebe finanziell gefördert werden.
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Indonesien – Verbesserung der wirtschftlichen Situation armer Familien der ethnischen Kulisusu

Projekthintergrund

Das Projekt richtet sich an über 200 indigene Frauen, die in überwiegend zwei Dörfern der Kulisusu Minderheit leben, namentlich Lipu und Lakonea. Die Frauen aber auch ihre Familienangehörigen arbeiten im informellen Sektor in der Landwirtschaft, im Kleingewerbe, Transport von Waren und Gütern, Fischerei und anderen Formen des Handels. Hintergrund des Projektes sind die schwierigen Lebensbedingungen der Minderheitenfamilien in den Dörfern Lipu und Lakonea. Etwa 1.375 Familien müssen mit einem monatlichen Einkommen von weniger als 20 US$ pro Monat auskommen. Weiterlesen

Laos – Wirtschaftliche Entwicklung durch Aufbau eines Fonds zur Förderung von Selbsthilfeinitiativen

Projekthintergrund

Hauptzielgruppe sind Frauen und ihre Familien, insbesondere ethnische Frauen, die in der laotischen Gesellschaft besonders benachteiligt sind. Unter dem Ziel der Armutsminderung, der Erreichung der MDG (Millennium Development Goals) und der Stärkung der staatlichen Dienstleistungen, gibt es umfangreiche Entwicklungshilfeprojekte der bilateralen und internationalen, staatlichen und nichtstaatlichen Geber. Die Hilfsmaßnahmen werden zunehmend in immer größeren Einheiten geplant und die Möglichkeit der betroffenen „Ziel“-Bevölkerung, sich unmittelbar und aktiv in den Entwicklungsprozess vor Ort einzubringen, geht dadurch weitgehend verloren. Weiterlesen

Laos – Einkommen schaffende Maßnahmen für die Bewohner von 10 Dörfern

Projekthintergrund

Das Projekt richtet sich an Bewohner in 10 Minderheitendörfern in der Bokeo Provinz. Es handelt sich um ethnische Minoritäten, die unter besonders armen Verhältnissen leben und kaum an Förderprogrammen der Regierung partizipieren. Die Familien in diesen entlegenen Regionen benötigen neben der traditionell zwar vorhandenen aber auf niedrigem Niveau produzierenden Landwirtschaft dringend neue Einkommensalternativen. Nur durch die Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen bestehen Chancen, die Lebenssituation in den Dörfern nachhaltig zu verbessern. Weiterlesen

Bolivien – Förderung von Kleinbauern – Anbau von Reben, Obst und Gemüse

Projekthintergrund

Das Projekt soll Kleinbauern in 20 Gemeinden in der Provinz Tarija im äußersten Süden Boliviens, zugute kommen, für die der Anbau von Reben, Obst und Gemüse die wichtigste Einnahmequelle der Familien darstellt. Insgesamt stellen rund 500 Familien, davon etwa 200 Familien, die im Weinbau tätig sind, und weitere 300 Familien mit Trauben- und Obstproduktion die unmittelbare Zielgruppe des Projektes dar. Bei einer durchschnittlichen Familiengröße von 6 Personen ergibt sich eine Zahl von insgesamt 3.000 durch das Projekt begünstigten Personen. Weiterlesen

Ecuador – Anbau, Verarbeitung und Vermarktung von Heil- und Gewürzpflanzen in indigenen Hochlandgemeinden

Projekthintergrund

ecuador02-150-Heilpflanzen-05Die direkte Zielgruppe des vorliegenden Projektes bilden rd. 1.550 überwiegend indigene Kleinbauern-Familien aus 80 Gemeinden in den Kantonen Colta, Riobamba, Guamote, Penipe, Guano und Alausi in der Provinz Chimborazo. Die Familien leben am Rande des Existenzminimums. Die nahezu einzige Einkommensquelle für die Familien bildet die Landwirtschaft, die auf den kleinen familieneigenen Parzellen betrieben wird. Die Familien besitzen im Durchschnitt einen Hektar Anbaufläche. Weiterlesen

Ecuador – Förderung von Selbsthilfe-Initiativen und Basisgruppen

Projekthintergrund

In Ecuador gibt es viele Initiativen von Basisgruppen, die sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen in der Familie oder der Gemeinde einsetzen. In der Regel fehlt es an Fördermöglichkeiten auf dieser Ebene, weil Geberorganisationen sich oft an große anerkannte Organisationen mit höheren Summen wenden und für kleine Gruppen an der Basis keine Unterstützungen anbieten. Der DED ist mit seinen Fachkräften bzw. mittelbar über lokale Partnerorganisationen in den armen Gemeinden präsent und bekommt häufig Anfragen und Anträge, die vom DED nicht (mehr) berücksichtigt werden können. Weiterlesen

Russische Föderation – Wirtschaftliche Impulse durch Aufbau und Erweiterung von Kleinbetrieben durch Kleinkreditvergabe

Projekthintergrund
Zielgruppe im engeren Sinne ist die weitgehend verarmte Bevölkerung der russischen Exklave Kaliningrad, früheres Königsberg. Für große Teile der hier lebenden Menschen gilt, dass diese ohne Zugang zu den erforderlichen Ressourcen ihre Situation aus eigenen Kräften nicht dauerhaft verbessern können. Im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe sollen ausgewählte Familien bzw. informelle Gruppen mit sichtbarer Eigeninitiative beim Auf- bzw. Ausbau kleiner wirtschaftlicher Geschäftsbetriebe finanziell gefördert werden.

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Laos – Unterstützung von Selbsthilfeinitiativen (SHI Fonds) in ländlichen Gemeinden

Projekthintergrund

In den Jahren 2008/2009 unterstützten die Schmitz-Stiftungen die Arbeit des Deutschen Entwicklungsdienstes in Laos mit einem „Fond zur Förderung von Selbsthilfeinitiativen zur Dorfentwicklung“. Im Rahmen dieses Projektes wurden 20 Selbsthilfeinitiativen auf Dorfebene gefördert. Bei einem Großteil dieser Projekte handelte es sich um Infrastrukturprojekte, so z. B. zur Verbesserung der Wasserversorgung und häuslichen Sanitärbedingungen, Verbesserung der Schulbedingungen oder Errichtung von Biogasanlagen, darüber hinaus landwirtschaftliche Projekte sowie weitere Kleinstprojekte mit dem Ziel des Wissensaustausches. Weiterlesen